Blog

HAUSKAUF: WAS SOLLTE INNEN UNTER DIE LUPE GENOMMEN WERDEN?

in

Fenster und Leibungen prüfen

Ist eine zum Verkauf stehende gebrauchte Immobilie von außen augenscheinlich in Ordnung, werfen wir einen Blick in die Innenräume. Die inneren Werte sind also gefragt.

Sofern man das Gebäude nicht grundsätzlich verändern möchte, sollte der Grundriss zu Ihren Bedürfnissen passen. In Gedanken fängt man an, sich einzurichten. Was wird wo sein, werde ich mich im Gebäude wohlfühlen? Zu diesem Wohlfühlen gehört aber auch, dass sich ein Wohlfühlklima einstellen kann, also zum Beispiel nur wenig Zugluft entsteht.

Als erstes prüfen wir die Fenster:

  1. Sind noch die Original-Fenster eingebaut?
  2. Wurden bereits Fenster erneuert?
  3. Wurden alle Fenster grundsätzlich ausgetauscht und wann?

Wurden die Fenster schon mal erneuert, stellt sich die Frage, 

  1. Wie dicht ist das Gebäude nun im Gegensatz zu vorher?
  2. Ist ein Lüftungskonzept erstellt oder erforderlich?
  3. Sind die inneren Fensterleibungen gedämmt?

Ist ein Gebäude durch den Austausch der Fenster wesentlich dichter, verändert sich die sogenannte Luftwechselrate. (Die Luftwechselrate eines Raums oder Gebäudes ist der als Frischluft zugeführte Luftvolumenstrom (in Kubikmetern pro Stunde, m3/h) dividiert durch das Luftvolumen des Raums). Durch den Einbau von dichten Fenstern wird auch der Abtransport von feuchter Luft erschwert. Während früher durch die „Fugenlüftung“ Feuchtigkeit abgeführt wurde und zurückbleibende Feuchte auf der kalten Glasfläche kondensierte, ist dies durch den Einbau der neuen Fenster nicht mehr der Fall.

Der kälteste Punkt ist jetzt in der Fensterleibung zu finden. Denn die Oberflächentemperatur der Isolierverglasung ist höher als der in der Fensterleibung. Deshalb gilt:

Zur Vermeidung von Schimmel sollte beim Einbau neuer Fenster mit verbesserten Wärmedämmeigenschaften die Fensterleibung mit gedämmt werden. So wird die Oberflächentemperatur erhöht, um damit Feuchtekondensation zu vermeiden.

Unser Tipp: Fensterleibungen kontrollieren!

  1. Wurden diese mehrfach überstrichen?
  2. Sind die Tapeten in dem Bereich lose?
  3. Sind im Übergang zum Fenster Schimmelsporen erkennbar?
  4. Ist das Fenster vollständig eingeputzt oder sind die Anschlüsse silikonisiert?
  5. Wie sieht es in den Fensterfälzen aus? Ist dort Schimmel oder Feuchtigkeit?

Oftmals lassen sich die Tapeten im Anschlussbereich zum Fenster mit einem Taschenmesser einfach lösen, da hier schon einmal ein Problem mit Durchfeuchtung bestand. Hebt man diese Tapete etwas an, erkennt man oft mit bloßem Auge Schimmel auf der Tapetenrückseite oder auf dem Putz.

Unser Tipp: Vor einer Investition in eine ältere Immobilie lohnt es sich oft, einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. So vermeiden Sie unangenehme und teure Überraschungen.


Die Schimmelterminator-Profis helfen Ihnen gerne!

Mehr erfahren sie unter www.schimmelterminator.com.

Zurück