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DÄMMUNG UND LÜFTUNG GEGEN SCHIMMELBILDUNG

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Dämmung und Lüftung gegen Schimmelbildung

Um Energie zu sparen, werden Fenster ausgetauscht und andere Maßnahmen durchgeführt, die die Dichtigkeit der Gebäude erhöht. Diese Maßnahmen können aber zu Schimmelbildungen führen.

Die grundlegende Idee ist lobenswert. Weniger Energieverbrauch ist gut für Klima und Geldbeutel. Um nicht zum Fenster hinaus zu heizen, werden neue, dichte Fenster eingebaut. Auch Undichtigkeiten im Bereich Dach und Türen werden behoben und so viel teure Energie im Raum behalten. Die Folge von diesen, nicht zu Ende gedachten, Maßnahmen ist eine fulminante Schimmelbildung. Die anschließende Frage lautet dann: Warum ist das so?

Das ist einfach zu erklären: Der Mensch produziert Feuchte. Ein 4-Personenhaushalt bringt es im Schnitt locker auf 10 Liter Wasser, die er der Wohnung über Transpiration (Schweiß), Wasserdampf beim Kochen, Waschen, Duschen und durch Pflanzengießen zumutet. Wird die Feuchte nicht ausreichend rasch abgeführt (Lüftung), kondensiert sie an den Kalten stellen in der Wohnung. Beim ungedämmten Gebäude sind es die Innenecken, Sturzbereiche und ganz besonders die Fensterlaibungen. Also Bereiche, die deutlich kälter sind als die Innenwände. In Verbindung mit den allgegenwärtigen Sporen kommt es dann zur Schimmelbildung.

In vielen Wohnungen werden auch noch Möbel an die Außenwände gestellt, was zur Folge hat, dass die Wandoberflächen in diesen Bereichen noch kälter sind. Ergebnis: es muss schimmeln.

Die Lösung: Dämmung UND Lüftung

Oftmals wird behauptet, die Dämmung der Häuser wäre Schuld am Schimmel. Da beim Anbringen einer Dämmung ja große Flächen belegt werden, egal ob innen oder außen, wären die Gebäude durch die Dämmung zu dicht. Diese Aussage ist schlicht falsch. Durch die Wand, ob gedämmt oder ungedämmt, können ca. 2 -4 % der Raumfeuchte transportiert werden. Dank der Dämmung wird aber die Wandoberfläche nicht so stark abgekühlt, somit kondensiert weniger Feuchte an der Oberfläche. Dämmung wirkt also positiv gegen Schimmel. Dennoch ist es notwendig, die Feuchte abzutransportieren. In den wenigsten Fällen funktioniert das durch konventionelles Lüften, da die Bewohner nicht ausreichend Zeit dazu finden. Daher ist es erforderlich, zur Sicherung der ausreichenden Lüftung technische Anlagen einzubauen, die das Lüften unterstützen. Solche Anlagen können sowohl Einzelraumlüfter, Lüfter im Raumverbund oder gar zentrale Lüftungsanlagen sein. Moderne Lüftungsanlagen arbeiten mit Wärmerückgewinnung, so dass der Energieverlust unter 5% der abgeleiteten Wärme liegt. Energieeffizienz und bestes Wohnraumklima schließen sich also nicht aus, im Gegenteil. Sofern man die Lösung bis zu Ende denkt.

Fazit:

1.      Wärmedämmungen machen das Gebäude nicht dicht.

2.      Wärmedämmungen sorgen für bessere Oberflächentemperaturen im Innenbereich.

3.      Dichte Fenster befeuern die Schimmelbildung.

4.      Ungedämmte Leibungen sind die größte Schimmelgefahr.

5.      Moderne Lüftungsanlagen sorgen für die Wärmerückgewinnung.

6.      Lüftungsanlagen schaffen die Feuchte aus dem Haus.

Lassen Sie sich vom Schimmelterminator, den Profis für gesundes Wohnen, beraten, wie Sie Schimmel vermeiden und dennoch in einem energieeffizienten Haus mit hervorragendem Wohnklima leben können.

Mehr erfahren sie unter www.schimmelterminator.com.
Hier finden Sie auch die Schimmelterminator Checkliste zur Schimmelvermeidung zum Download

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